Regen, aber mild. Ich habe mir erlaubt für 10 EUR mit den Jungs und Manuel eine Pilgerherberge zu frequentieren. Damit es nicht heißt, nur das Fußvolk ...
Dusche: 60° C war OK, Bett sauber, Decke auch i.O., alles fast so perfekt, wie in unserem Wohnwagen, außer der Toilette, die war immer da. Amerikanisches Frühstück (…), guter Kaffee und dann los, in den Regen.
Manuel versucht Farey zu wecken: Der Andalusier liegt im Stall auf der rechten Seite und weigert sich aufzustehen. Weil er noch nicht wach ist. Manuel fotografiert die unglaubliche Situation,

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Also ehrlich, so ein bisschen standeswidrig erschien mir das heute morgen schon:

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Gestern mailte mir Peter, der den Blog betreut, dass zwar die Fotos rüberkommen, aber die mitgesendeten Unter-Überschriften nicht oder nicht richtig. Jetzt mache ich mir seit mehr als zwei Monaten richtig Mühe zum Beispiel den schönen bunten Grenzstein nach Galicien, gar nicht so einfach vom Pferd aus zu fotografieren, euch rüberzubringen mit der Info, „jetzt gleich nur noch 100 km“, und dann übermitteln diese Gierhälse von Telekom und Bande das nicht richtig, obwohl teuer zusätzlich bezahlt.

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Komisches Gefühl, kein Glücksgefühl, aber Erleichterung. Heute in Sarria Ruhe. Die Pferde haben die größte Koppel der gesamten Expedition und kommen sofort aus dem kilometerentfernten Ecken hergelaufen, sobald „Santi“ und „Farey“ (sprich. Farrrrrrrei) gerufen wird. Wenn wir vier morgen abend in Portomarin einreiten ist die 100 km Grenze geknackt. (Fußkranke) Pilger erhalten in Santiago die Ablassurkunde bei Nachweis des Absolvierens der letzten 100 km zu Fuß oder Pferd. Schätze, dass wir morgen mehr Rucksackverkehr haben. Aber Manuel scheucht die schon.

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Triacastela - Sarria nur 21,5 km, laut Michelin „leichte Tour“.
Die Pferde waren in Boxen der Gemeinde richtig gut untergekommen, wieder gratis. Manuel hatte sich eine Pilgerherberge gesucht. Abends kam er noch mit zum Gottesdienst mit anschließender Stempelung.

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Seit der Körperverletzung, die mir Santi in Metz zugefügt hatte, indem sie einen Teil ihrer 650 Kilogramm auf meinen rechten großen Zeh stemmte, was zwar nicht den Verlust des Zehs, aber den des gesamten Nagels zur Folge hatte, sind mir keinerlei körperliche Unbillen mehr entstanden. Bis heute morgen.

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Traumhaft, kein Albtraum. Wunderbar, dass Farey und Manuel selbstsicher, unglaublich, einfach vorreiten. Ich bin zu 50% von der Verantwortung für Santis Pferdeverhalten entlastet. Das auch bei einem Anstieg in (hier nicht mehr vermuteten) Bergen, die im Pilgerführer als beachtenswert beschrieben werden. Hufschmied Paul wird sich (nur virtuell) die Haar raufen, aber wir sind kilometerlang auf Teerpflaster engagiert getrabt. Dann ging es ab in die Berge, auch da wieder Trab. Santi machte alles, um ihrer neuen Bekanntschaft zu folgen, mehr noch, den ehemaligen Hengst zu überholen. Inzwischen, nach mehr als 2000 km mit diesem Pferd täglich zusammen, bin auch ich nicht mehr so empfindlich. Was der Andalusier, ohne Eier, kann, das kann eine Quarter-Stute schon lange! Ziemlich schweißig haben wir beide dann den Gipfel O Cebreiro erreicht. Andreas und JP haben hier in diesem unvorstellbar schönen Dörfchen eine Koppel für die Pferde, für uns einen unvergleichlichen Stellplatz und Manuel eine passende Herberge für 5 Teuros gefunden.

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Der gestrige Stress, der schlimme Abstieg mit den beiden Pferden vom Eisenkreuz nach Al Acebo hinterlässt leider Spuren. Manuel hat Probleme mit den Füßen. Kein Wunder, führte er doch zwei Pferde und mich sicher und kilometerweit. Zum ersten Mal kommt die kiloweise mir zum Abschied geschenkte Hirschtalgfußcreme zum effektiven Einsatz.

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DAW: Der absolute Wahnsinn. DST: Der schwerste Tag. Absolut letzte Rille. Das Cruz de Ferro zu erreichen war ein Kinderspiel im Vergleich, was dann kam. Also wir näherten uns diesem Symbol des Jakosbweges. Ich verharrte mit Santi, weil es mich berührte, auch wenn ich keinen Stein zum Ablegen meiner inneren Lasten mitgenommen hatte. Da war Manuel mit Farey schon dabei den heiligen Steinberg zu erklimmen – und Santi hinter ihrem neuen Freund, ohne zu fragen. Mein Kreuzzeichen endete darin, die Zügel festzuhalten, was rein garnichts nutzte. Ruckzuck waren beide Pferde auf dem Steinhaufen und stellten sich stolz der Presse.

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Jetzt ist es für aller Historiker eindeutig dokumentiert: Graf Gerlach 5 hat nach dem erfolglosen Versuch Alfonso 10 zur Annahme des deutschen Königtums zu überreden, die alte spanische Königsresidenz Leon besucht. Beweis:

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